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Mangi Meli Remains
Old Court House, Old Moshi /Tansania: ab 2. März 2019 (Eröffnung)
 
Maji Maji Flava
Sophiensaele: 2. & 3. April 2019 / 19.30 Uhr
am 2.4. im Anschluss: 'Making Of Maji Maji Flava' (Dokumentation, R: Julia Gechter, 28 min)
am 3.4. im Anschluss: Tischgesellschaft zur Straßenumbenennung in Berlin-Wedding mit Berlin Postkolonial und Gästen
 
Global Belly
Hessische Theatertage, Staatstheater Kassel: 14. Mai 2019/ 18 Uhr und 20.15 Uhr
 
Kosa La Vita - Kriegsverbrechen
Eisfabrik Hannover: 26. und 27. Juni 2019

"So gelingt, was man kaum für machbar hält: die Vertonung von Massakern. Musikerinnen und Performer (...) lassen Klang auf Wort prallen. Die Worte verbinden sich mit den zerstörten Geigen im Zentrum der Bühne. Und von Ihnen wandert der Blick zurück zu den intakten Instrumenten der Musiker. Es entsteht ein gewaltiger Assoziationsraum."  Theater der Zeit, 11/18

"Das komplexe Thema wurde von den Künstlern in einem mehrjährigen Arbeitsprozess in die Form eines performativ angereicherten Konzerts überführt. Komponist Matthias Schubert fand beeindruckende Lösungen für ein zunächst unmöglich scheinendes Vorhaben. Herausragend die Idee der Übertragung eines Funkspruchs: Saiten und Bögen der Streichinstrumente werden zu Signalgebern - es wird gemorst. Dazu Stimmen, gehaucht, geflüstert, angeraut, die Buchstaben für Buchstaben, eine Ewigkeit dauern, den Befehl überbringen, für eine "humanitäre Katastrophe" zu sorgen.“ taz, 28.09.2018

'Auch indem „Kosa La Vita“ in einem Exkurs dem deutschen Terror in Ruanda eine Stimme, nämlich die von Hermann von Wissmann gibt, verweigert es sich leichtfertiger Positionierungen. Stattdessen arbeiten die Künstler*innen zur herausfordernden Musik des Komponisten Matthias Schubert akribisch die Schwierigkeiten des Verfahrens heraus.  Erinnert fühlen mag man sich da an „Der Internationale Strafgerichtshof“, das Gintersdorfer/Klaßen vor rund sechs Jahren am Theater Bremen vorstellten. Allerdings ist „Kosa La Vita“ formal stringenter und in seiner Unerbittlichkeit eindrücklicher geraten. Bedauerlich, dass dieses wichtige Stück nur zweimal am Wochenende in Bremen zu sehen war.' Kreiszeitung, 21.10.2018

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