Learning Feminism from Rwanda

Learning Feminism from Rwanda
2020

Foto © Serge Rwogera

Ruanda hat längst erreicht, wofür Frauen in Europa noch kämpfen: 61 % der Abgeordneten im Parlament sind weiblich. In Deutschland sind es nur 31 % und das, bemerkt Angela Merkel, ist kein Ruhmesblatt. LEARNING FEMINISM FROM RWANDA befragt die Frauen-Quote als politisches Instrument und wie sich Kultur und Geisteshaltung dadurch verändern.

Das ostafrikanische Land hat nach dem Genozid 1994 die Geschlechtergerechtigkeit zur Basis seiner Politik gemacht. In Deutschland hingegen ist die Parität noch fern, obwohl die Gleichstellung seit 1949 im Grundgesetz verankert ist. Fünf Performer*innen folgen der Spur des ruandischen Fast-Track-Feminismus durch glänzende Statistiken und gläserne Decken bis hinter die Kulissen zu Heim und Herd. Was kann Europa von Ruanda lernen?

Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien performen sie für das arme Europa, das um magere Quoten ringt, während ruandische Pilotinnen Blutkonserven mit Drohnen durchs Land fliegen und digitale Daten zu den Smartphones weiblicher Abgeordneter rasen.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden zwei Performer*innen live und drei per Video auftreten.

Künstlerische Leitung: Lisa Stepf & Sophia Stepf
Von und mit: Yvette Niyomufasha, Natacha Muziramakenga, Wesley Ruzibiza, Nirere Shanel, Lisa Stepf/ Cornelia Dörr
Regie: Sophia Stepf
Videodesign & Szenografie: Marc Jungreithmeier
Choreografie: Wesley Ruzibiza
Komposition: Andi Otto, Recordings Inanga: Sophia Nzayisenga
Kostüm: Tatjana Kautsch in Zusammenarbeit mit Cédric Mizero, Maximilian Muhawenimana, Afriek, Ibaba Rwanda und Louise Mutabazi
Video Kigali: Kivu Ruhorahoza
Lichtdesign & Technische Leitung: Susana Alonso
Regieassistenz: Annekatrin Utke 
Produktion Ruanda und Dramaturgie: Louise Mutabazi
Produktionsleitung & Kompaniemanagement: Gustavo Fijalkow

Eine Produktion von Flinn Works in Kooperation mit EANT Festival/ Amizero Kompagnie
In Koproduktion mit Theater Freiburg, Sophiensæle Berlin, Goethe-Institut Kigali, Kaserne Basel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Maillon Théâtre de Strasbourg – scène européenne
In Kooperation mit Staatstheater Kassel, Theater Tuchlaube Aarau, FFT Düsseldorf

Gefördert durch
Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturamt der Stadt Kassel, Gerhard-Fieseler-Stiftung, Between Bridges
logo HKF

Shows

Sophiensaele Berlin (29.10. (Premiere) / 30.10. / 31.10. / 1.11.)
Theater Freiburg (6.11. / 7.11. / 21.11. / 22.11.) Theater Tuchlaube Aarau (11.11. / 12.11.) Kaserne Basel (13.11. / 14.11.) Maillon Théâtre de Strasbourg (17.11. / 18.11. / 19.11.) Staatstheater Kassel (24.11. / 25.11.) FFT Düsseldorf (27.11. / 28.11.) HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (3.12. / 5.12. / 6.12.)