Eine Flinn Works Produktion in Kooperation mit EANT Festival/Amizero Kompagnie
Von und mit Lisa Stepf (Künstlerische Leitung und Performance), Sophia Stepf (Künstlerische Leitung), Wesley Ruzibiza (Performance und Choreografie), Yvette Niyomufasha, Natacha Muziramakenga (Video Performance), Marc Jungreithmeier (Videodesign und Szenographie), Andi Otto (Musik), Sophia Nzayisenga (Inanga Recordings), Nirere Shanel (Performance), Tatjana Kautsch in Zusammenarbeit mit Cédric Mizero, Maximilian Muhawenimana, Afriek, Ibaba Rwanda und Louise Mutabazi (Kostümdesign), Kivu Ruhorahoza (Video Kigali), Susana Alonso (Lichtdesign und Technische Leitung), büro unbekannt (Bühnenbau), Annekatrin Utke (Recherche und Regieassistenz), Louise Mutabazi (Produktionsleitung Ruanda und Dramaturgie), Gustavo Fijalkow (Produktionsleitung Deutschland), drittmittelproduktionen, xplusdrei Produktionsbüro (Tourmanagement), Frans Katzwinkel (Videotechniker)
In Koproduktion mit Theater Freiburg, Sophiensæle Berlin, Goethe-Institut Kigali, Kaserne Basel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Maillon Théâtre de Strasbourg – scène européenne
In Kooperation mit Staatstheater Kassel, Theater Tuchlaube Aarau, FFT Düsseldorf
Gefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturamt der Stadt Kassel, Gerhard-Fieseler-Stiftung, Between Bridges
Sophiensæle Berlin: 29. Oktober (Premiere) - 1. November 2020 / Bühne Aarau: 11. & 12. November 2020 / Kaserne Basel: 13. & 14. November 2020 / Theater Freiburg: 7. - 9. Oktober 2021 / Staatstheater Kassel: 20. & 21. Oktober 2021 / Pavillon Hannover: 24. & 25. November 2021 / Staatstheater Mainz: 9. & 10. November 2022 / Schlachthaustheater Bern 13. - 16. Januar 2023 / English Theatre Berlin: 19. - 21. Januar 2023
Satellitenprojekte in Kigali, Ruanda:
Natacha Muziramakenga: Body out loud / Yvette Niyomufasha: Hafi Y'abagore / Wesley Ruzibiza: In Women's Shoes: 18. Februar - 4. April 2021
Afrika leistet Entwicklungshilfe für das schwächelnde Europa – das ist eine auch hier wirksame, erfrischende Umkehrung der Perspektive. (...) Kulturell bedingte Widersprüche nicht ausblendend, ist "Learning Feminism from Rwanda" eine instruktive und empowernde Lecture Performance. Close the gaps!
Das Bemerkenswerte dieses Abends ist sein geschicktes Wechselspiel von Information und Performance. Anmutige Tanzeinlagen in Blaumann und Glitzerstiefeln wechseln sich ab mit Bundestagsreden und ruandischer Mythologie.
theater heute, 12/2020
Gerade weil sie eine ungewohnte Perspektive einnimmt, gibt diese Performance viel zu denken – aber auch viel zu lachen. (...) Schon mal herrlich, dass die Herren der abendländischen Schöpfung, die neuerdings gern unter dem Rubrum "Toxischer weißer Mann" firmieren, von ihren Kollegen aus Ruanda dazu eingeladen werden, in die feministische Coachingzone zu kommen. (...) Man empfindet diesen Hybrid als echtes Gesamtkunstwerk.
Es ist ein besonderes ein spektakuläres Schauspiel, das da auf der Bühne stattfindet. Da wird getrommelt, da fliegen Zahlen und Statistiken, da geht es um Quoten, um Sex um Missverständnisse zwischen den Kulturen und Gehältern. “Learning Feminism from Rwanda”, das wird schnell klar, will aufklären und das mit drastischen, mit plakativen, mit aufregenden und überraschenden Mitteln.
Die Produktion „Learning Feminism from Rwanda“ (...), die kurz vor dem zweiten Lockdown in den Berliner Sophiensaelen Premiere hatte, ist ein Beispiel dafür, wie ein kluger, witziger, reflektierter und dennoch entschlossener Umgang mit dem Thema Gleichberechtigung aussehen kann.
Theater der Zeit, 01/2021
