Oh Man!

Oh Man! untersucht die Rolle privilegierter Männer im Feminismus aus deutsch/schweizerischer, ruandischer und indischer Perspektive. Drei Teams haben zum gleichen Thema in ihren jeweiligen Ländern Performances erarbeitet, die in Oh Man! zusammengeführt werden.

Nicht nur Frauen, auch Männer leiden im Patriarchat. Wie lebt, denkt und performt ein Mann in diesem System, wenn er das erkannt hat? Mit einem Mikrofon auf leerer Bühne performen sich Johannes Dullin und Lisa Stepf durch schlechte Witze, Statistiken, Extremzustände und unterdrückte Gefühle. Die Live-Performance wird durch Videoeinspielungen der ruandischen Tanz-Performance Kalinga und dem indischen Casting für einen feministischen Mann Full-Frontal unterbrochen, ergänzt und kontrastiert. Es entsteht ein multiperspektivisches Kaleidoskop, das die Lücken zwischen feministischen Ansprüchen, netten Männern und performativer Männlichkeit beleuchtet.

Eine Produktion von Flinn Works in Koproduktion mit Amizero Kompagnie, Alif, Bühne Aarau und Sophiensæle Berlin.

TEAM SCHWEIZ/DEUTSCHLAND Susana Alonso (Lichtdesign), Johannes Dullin (Performance), Nik Friedli (Beratung Licht & Bühne), Marc Jungreithmeier (Videodesign), Elias Kurth (Bewegungscoach), Andi Otto (Komposition), Lisa Stepf (Künstlerische Leitung & Performance), Sophia Stepf (Künstlerische Leitung & Regie), Maja Zagórska (künstlerische Mitarbeit), Marit Buchmeier & Lisanne Grotz / xplus3 Produktionsbüro (Flinn Works Management), Das Theaterkolleg (Produktionsleitung CH)

TEAM RUANDA Ruzibiza Wesley (Konzeption & Choreographie), Bingo Regis & Ndayishimiye Desiré Arsène (Konzeption & Performance), King Ngabo (Kostüm)

TEAM INDIEN Abhay Mahajan (Konzeption & Performance), Sharanya Ramprakash (Konzeption & Regie), Sridhar Prasad (Dramaturgie), Alif (Creative Producer)

 

Unterstützt durch Aargauer Kuratorium, Ernst Göhner Stiftung, Hans und Lina Blattner Stiftung, Ruth und Edith Suter Stiftung, Stiftung Lebensraum, Migros Genossenschaft Aare.